Mrz 302012
 

Update: 2.4.: Hier ein paar Anmerkungen zum Protokoll:


- Der Gerhart-Hauptmann-Platz ist von Occupy Hamburg besetzt. Das Bezirksamt duldet diese Besetzung. 

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Mod: Benny

Prot: Tine

17 Teilnehmer

 

1. Klärungsbedarf bzgl Handhabung mit Räumungsschreiben“ (Stimmungsbild)

 

„10 Meter sind egal. Abreißen und Neubauen. Empörung über das Verbot vom Camp ein Zelt in der 10mZone aufzustellen.“

 

„Camp ist keine Besetzung, sondern Duldung.Für etwas, nicht gegen etwas. Für gewaltfreie Aktionen.“

 

„Räumungsverfügung ist vorbei und erledigt. Occupy als Camp auf dem GHP muss neu diskutiert werden.Flexibel wie Bambus bleiben: Beugen und wieder aufrichten! Kommunikation zum Gastronom muss erhalten bleiben. Ist nicht der Gegner.“

 

„Räumung war eine „Platzverschiebung“, die sehr gut geklappt hat.“

 

„Persönliche campinterne Konfrontationen müssen endlich aufgeklärt werden. Für eine gute Nachbarschaft mit den Sommerterassen.“

 

„Räumungsthema nicht relevant. Menschen sind wichtiger als Zelte.“

 

„10 Meter sind dehnbar.“

 

Sachbeschädigung von Feuertonne und HVV-Automat bietet Angriffsfläche nach außen.  (Nachtrag: Es wurde kein HVV-Automat beschädigt, sondern nur die Feuertonne. Darüber kann man sich zurecht Ärgern.)

Kommunikation mit Behörden sollte nie auf einzelnen lasten, sondern in Gruppen stattfinden.

Probleme liegen in Gemeinschaft und Kommunikation. Gemeinschaft braucht Regeln.“

 

„Gemeinschaft wirkt gespalten. Innere Transparenz fehlt völlig.Einzelaktionen müssen unbedingt mit der Gemeinschaft kommuniziert werden, um mangelnder Transparenz und Isolation entgegen zu wirken.“

 

„Verhandlungsgespräche mit Behörden erwünscht.“

 

„Zusammenhalt der Gruppe fehlt und soll durch gemeinsame Aktionen gestärkt werden.“

 

„Öffentliche Entschuldigung einer Person für das persönlich werden in einer Konfrontation mit einer anderen Person“.

 

„Facebook ist Zeitverschwendung. Räumung egal. Kommunikation wichtig“.

 

„Protestcamp heißt mehr als nur Information. Widerstand und keine Partyzone. Wer nur wohnen möchte kann ein Camp an der Uni aufbauen. Kreative und friedliche Konfrontation erwünscht.“

 

„Kämpfen, aber friedlich mit Aktionen!“

 

Frage: Wer unterstützt, wie die Handhabung mit der Räumung gelaufen ist?

Mehrheit: ja

3 Enthaltungen

 

Frage: Wie gehen wir zukünftig im Falle einer Räumung vor?

Vorbereitung. SMS-Verteiler. Presse. Erst dann, wenn es soweit ist. Hinweis auf Anwalt.

Kreativ, nicht zerstörerisch. Radikal friedlich.

Strategie der taktischen Vielfalt. Wie schützen wir konfrontationsbereite Menschen, die ihren Kopf hinhalten, ohne weniger konfrontationsbereite Menschen zu gefährden.

Mehr Kommunikation innerhalb der Gemeinschaft. Flexibel bleiben, Aktionen müssen nicht nur aus dem Camp kommen.

Protestcamp ist für viele zugleich Lebensraum geworden. Die „Trinkergemeinde“ die im Camp wohnt, macht zurzeit auch die wesentliche Arbeit.

Nicht wichtig, wer was macht, Hauptsache man tut irgendetwas. Wertschätzung bleibt wichtig!

 

2. Projekt „Pizzatonbackofen“

 

Zur Eigenversorgung des Camps und Attraktion für Besucher. Verteilung gegen Spende.

Bau einstimmig erwünscht. Materialliste in Arbeit.

Koordination: Peter & Sean

 

3. Projekt „Umsonstladen“

 

Einrichtung einstimmig erwünscht. Aufbau Sa 11 Uhr. Schild mit Regeln dazu wird angefertigt.

 

4. Statusberichte über Aktionen vergangen und zukünftig

 

ACTA-Demo

Matthae-Mahl

Human Mic 2. Auflage schon bei 1000 Stk.

Projekt „Timeline“

Ostermärsche

Workshops immer Donnerstags und gut besucht

Campkino immer Dienstags als feste Einrichtung

Projekt „Stadtgarten“

ESM Aktion „BankenPokern“

 

5. Internetpräsenz

 

Derzeit katastrophal. Kaum Informationen zu Aktionen. Kalender nicht gepflegt.

 

6. Handbuch „Camp“

 

Handbuch zum Camp noch in Bearbeitung (Benny). Erste Entwürfe bereits lesbar in de Küche und offen für Kommentare.

 

7. Finanzen

 

270,- € plus Kleingeld

 

8. Projekt „Stadtgarten“

 

erste Pflanzen vorgezogen. Ab Freitag 30.3. Einrichtung des Gartens auf dem Platz!

 

9. Kampnagelzeitung

 

Fototermin Sa, 24.3. 11 Uhr

 

10. Diagramm – Geldsystem

 

Ein Diagramm zur Veranschaulichung der Problematik des Geldsystems und Lösungsansätze wurde ausgearbeitet und demnächst vorgestellt (Daniel). Könnte als Schlusspunkt für das Timelineprojekt genutzt werden

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