Sonntag den 08.07.2012 Heute fand eine Perspektivtagung des Bündnisses United Hamburg statt. Anwesend waren Mitglieder von Attac, der Partei Die Linke, der Gruppe Arbeitermacht, Echte Demokratie Jetzt, Altopia, Occupy Hamburg sowie weitere Einzelpersonen.
Besprochen wurde unter anderem die Fragestellung, ob dieses Bündnis allein der Funktiondient, einander über die jeweiligen Vorhaben zu informieren, sich gegenseitig bei Bekanntmachung und Mobilisierung für Aktionen zu unterstützen, Synergieeffekte zu nutzen u.s.w. oder ob man auch ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, das den Minimalkonsens aller Gruppen enthält. Die meisten finden das bisher formulierte Selbstverständnis des Bündnisses für ausreichend („Wir wollen die Zersplitterung der vielen lokalen Auseinandersetzungen überwinden. Der Aufbau einer Vernetzung, die Entwicklung gemeinsamer Aktionen und Forderungen können dazu beitragen, eine breitere Oppositionsbewegung hervorzubringen und als Linke handlungsfähiger zu werden.“)
Occupy Hamburg wurde ans Herz gelegt das eigene Verhältnis zum Bündnis auch intern zu besprechen. Gesucht wurde weiterhin ein Schwerpunktthema für das zweite Halbjahr 2012, zu dem eine Reihe von Aktionen stattfinden könnte, an denen sich alle beteiligen. Der Themenblock wird wohl ESM und Fiskalpakt, damit einhergehend Widerstand und Repression.
Aktionsformen hierzu können sein: Kritische Teilnahme an der bereits geplanten Demo „Umfair-Teilen“ am 29.9. Global Noise Day und weitere Aktionen um den 15. Oktober wandernde Infostände in verschiedenen Stadtteilen Fluten der Innenstadt mit Ständen und Kundgebungen, indem viele Organisationen gleichzeitig etwas anmelden und veranstalten Thematisch eng begrenzte Diskussionsabende „Kostenlose Stadtführungen“ – Touristen zu den politischen Veranstaltungen hinlotsen Mobilisierung zu Demos bei Anlässen wie Fiskalpakt Gerichtsentscheidung, Internationaler Tag der Menschenrechte etc.
Regionsübergreifendes Konferenztreffen Ein „spektakuläres Highlight“ (hier könnten Occupy-Aktivisten eine Aktion ersinnen) Leider hatten die Occupy-Aktivisten nicht Zeit bis zum Ende zu bleiben, über das, was wir verpasst haben, werden wir noch informiert.
(Samantha)