Aug 122013
 

Occupy Sympathisant_innen besetzten Anfang August 2013 das ehemalige Spiegel Hochhaus in Hamburg.
Nachdem Polizei und Wachschutz das Gebäude (ergebnislos) durchsucht hatten, brach der Kontakt zu den Aktivist_innen ab. Mittels Morsezeichen nahm Occupy Hamburg wiederholt Kontakt mit den Besetzer_innen auf.

Morsetexte:

1: BISMARCK OK MFG OH

2: UNSER HAMBURG UNSER NETZ

   

Musik: Kevin MacLeod, The Complex, Eternal Hope, ROYALTY FREE via incompetech

Bismarck statue

Jun 102013
 

Zum Video bitte auf den Titel klicken.
Notenblätter und Infos im Bereich Videos.

Mai 272013
 

Lampedusa in Hamburg – Interview with Affo Tchassei from The VOICE Refugee Forum Network on Vimeo.

Subalterne: Beschreibung gesellschaftlicher Gruppen, denen der Zugang zu hegemonialen Teilen der Gesellschaft verschlossen ist. Subalterne Gesellschaftsschichten sind nach Gramsci durch hegemoniale Strukturen und die Herrschaftsausübung anderer Gesellschaftsteile stark eingeschränkt in ihren Möglichkeiten, sich ihrer politischen Interessen und ihrer potentiellen politischen Stärke bewusst zu werden und sich politisch und öffentlich zu artikulieren.

Occupy steht unteranderem für Protest gegen Lobbismus, Finanzindustrie, Konzernmacht, der politischen ideologie des Neoliberalismus und Schuldensozialismus

Klar spühren auch hier in Deutschland immer mehr Menschen die repressiven Folgen dieser gesellschaftlichen Auswüchse und es ist auch wichtig das sich die marginalisierten Menschen in den Industrieländern gegen die einseitige Beschneidung von Lebensqualität und Selbstbestimmung auflehnen.

Was jedoch gerne verschwiegen wird bzw. kein Gehör findet, ist die Analyse dieser ökonomischen Strategien in Bezug auf die menschenverachtenden Folgen für die Menschen aus den Ärmsten teilen unserer Welt, den Menschen ganz unten in der “Hackordnung” der Weltbevölkerung.

Ohne die Berücksichtigung und Einbeziehung der Menschen, welche am schlimmsten unter den Folgen von “Wirtschaft und Gesellschaft” leiden, ist eine Protestbewegung selber eine hegemoniale Struktur. Daher gilt es sich mit den Belangen der Refugees, der Hungernden und Ausgebeuteten in nicht industrialisierten Ländern zu befassen und sie in den Protest gegen Strukturen, welche zu lebensfeindlichen Zuständen führen, zu integrieren.

Karawane – Für die Rechte von Flüchtlinge und Migrantinnen
We will Rise – Berlin Refugee Strike
Krawalle in Stockholm – “Wir haben genug”

Was haben Flüchtlinge (Refugees) und MigrantInnen damit zu tun wie wir leben?
Was haben Flüchtlinge und MigrantInnen mit dem herrschendem Wirtschaftssystem insbesondere dem herrschendem Banken- und Finanzsystem zu tun?

Die Sozialistisch-NeoLiberale Globalisierung vertreten z.B. durch WTO, IMF und Weltbank haben dafür gesorgt das sich vieles in unserer Welt Frei bewegen kann: Freier Warenverkehr, Dienstleistungsfreiheit und Freier und Kapital- und Zahlungsverkehr. Für Wohlhabende und Menschen innerhalb des EU Binnenmarkt kommt noch die Personenfreizügigkeit (inkl. Niederlassungsfreiheit) hinzu.
Kommt es im Freien Verkehr zu Enpässen wie zum Beispiel in Grichenland (durch Überschuldung) oder in Spanien (mangels Arbeitsplätze für die jüngere Bevölkerung) so bleibt den Menschen noch die Umsiedlung dort hin wo es noch Sicherung und Arbeitsplätze gibt, z.B. Deutschland oder Schweden. Dieses Privileg haben die Menschen aus nicht EU Ländern nicht, sie sind gezwungen, die aus dem freiem Verkehr von nicht menschlichen Gütern (Waren, Dienstleistungen, Kapital) entstehenden Folgen, über sich ergehen zu lassen. Sie sind dem “Spielball werden” schutzlos ausgeliefert. Den Menschen in vielen teilen Afrikas, Asien und Osteuropa bleibt nur die Möglichkeit sich an der Ausbeutung und Korruption von Anderen zu Beteiligen um überhaupt zu überleben.

Im Forum zu den Krawallen in Stockholm ist die Meinung recht weit verbreitet, das MigrantInnen sich entweder ruhig ihrem rechtelosem Schicksaal fügen und integrieren sollten oder einfach wieder zurück in die lebensfeidlichen Zustände in ihren Heimatländern kehren sollten.

Verdrängen tun diese Meinung dabei, die tieferliegenden Ursachen für die Motive von MigrantInnen und Flüchtlinge. Diese haben ihre Wurzel nämlich oft in den Wohlstandsländern selbst.

Lebensmittelspekulation, Ressourcenspekulation, Schuldenspekulation, Korruption, Umweltzerstörung und Arbeiterausbeutung durch Industrie- und Finanzkonzerne führen zu konzentriertem materiellen Wohlstand und einseitig verteilter Lebensqualität. Die Kehrseite der Medaille ist dabei konzentrierte Armut und einseitiges fehlen von Lebensqualität.

Was ist wenn eigentlich ehrenwerte Hilfe für “Menschen in Not” auf dem Motiv des Eigennutz geschiet, also mit erheblichen Zielkonfikten daherkommt und die Not mitverschuldet wurde? …Ziele von “internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe”

1. auf weltpolitischer Ebene die “Sicherung von Einflusssphären”,
2. auf kultureller Ebene die “Eroberung” der Dritten Welt durch das Aufzwingen westlicher Wertvorstellungen, Lebenshaltungen, Konsummuster und Wirtschaftsformen, beispielsweise auch durch den Einsatz von Experten für das Bildungswesen,
3. auf jeweils nationaler Ebene die sogenannte “aussenwirtschaftspolitische Sicherung der Wirtschaftsinteressen”, was vorab
a) die Erhaltung der Rohstofflieferungen,
b) die Erhaltung- und den Aufbau des Absatzmarktes für Exporte,
c) in Verbindung damit die Hebung der Kaufkraft zum Erwerb westlicher Konsumgüter und
d) die Erhaltung des Anlagegebietes für Kapitalinvestitionen und als Folgeziel die Rentabilität betrifft.
Wie Großkonzerne Entwicklungsländer ausbeuten
Ausbau von Wirtschaftsimperien auf Kosten der Dritten Welt
Afrikas giftigste Müllhalde – Der Handel mit Elektroschrott in Ghana
Plündern Rohstoffriesen schwache Entwicklungsländer aus?
Plündern um Jeden Preis: EU-Fischfang vor Westafrika
Nigeria/Shell: Die größte Ölkatastrophe der Welt und keiner weiß es
Medikamententests – Das Geschäft der Pharmaindustrie mit den Armen boomt
Die Altkleider-Lüge
Agrarexportsubventionen – Subventionen zu Lasten der Armen
Sweatshops: Handelsgut Billiglöhner – Wanderarbeiterschicksale in der Weltfabrik

 Posted by at 04:56
Apr 262013
 

Kr”tengottesdienst Kr”tengottesdienst_Flyer_Rckseite

Die Bankenkrise ist in aller Munde, die Bürgerrechtsbewegung „Occupy“ steht rund um den Globus für eine neue Bankenregulierung auf. Auch rufen in diesen Tagen viele Organisationen kreativ dazu auf ihr Geld von Großbanken abzuheben – zum Beispiel beim „bankTRANSFERday“ (Bankwechseltag) oder bei der großen „Krötenwanderung“. Nur die Kirchen schweigen vielerorts zu diesen Themen.

Jetzt das kostenlose Material herunterladen. Eine Gottesdienstkonzept das sich sowohl in einem Gästegottesdienst, wie in einem konventionellen Gottesdienst durchführen lässt. Konfessionsübergreifend und kostenlos!

Wir schweigen nicht!

Jesus hat den Geldwechslern unserer Zeit einiges zu sagen. An über 2000 Stellen in der Bibel geht es um das Thema Geld, Schulden und Besitz. In unserem „Krötengottesdienst“ am 06.11.2011 klärten wir über diesen biblischen Befund auf.

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