Mai 122013
 

 

Leider waren die Schiffshupen des Hafengeburtstags so laut, dass zeitweise das Plenum unterbrochen werden musste. Wir überlegten, Beschwerde bei der Polizei einzulegen. Originalbild anzeigen

Menschenrechte

Flash

am 17.5. Rainbow Flash gegen Homophobie und Transphobie

18 Uhr Rathausmarkt

Luftballonaktion

Occupy Slutwalk

Plenum dann auf dem Rathausmarkt

Müllentsorgung

Vorschlag, aus dem Bauschutt, der sich angesammelt hat, ein Wohnzimmer auf dem GHP zu bauen. Viel Müll wurde bereits weggeräumt.

 

ESCF Nachbesprechung

Schöne Aktion zivilen Ungehorsams, trotz einiger Abstriche durch Behördendruck viel durchgezogen. Bild berichtet, dass wir das Bezirksamt an der Nase herumgeführt haben.

(Och, das tut uns aber leid)

Das Video wird in den nächsten Tagen fertiggestellt.

Es gibt schon einige Anfragen für das nächste Festival.

Finanziell sind wir dank Spenden ohne Miese rausgekommen.

Leider war wieder nicht allzu viel Publikum da. Wir wollen nicht nur uns selbst feiern, sondern suchen nach Möglichkeiten, mit dem (nächsten) Festival mehr erreichen.

z.B. Rückeroberung öffentlicher Plätze, Organisieren einer Veranstaltung ohne kommerziellen Veranstalter und nicht profitorientiert.

Spannungsfeld zwischen nicht angemeldetem Akt zivilen Ungehorsams und Versuch, dann doch mit den Behörden zu kooperieren, um das Festival nicht zu gefährden.

Die Polizei beschwerte sich auch darüber, nach dem letzten Auftritt angepöbelt worden zu sein. Das wird von den Anwesenden verschieden bewertet.

Es wird aber an mehr Kompromissbereitschaft und strategisches Taktieren appelliert.

Es wird auch als überhaupt indiskutabel bewertet, Bands zu bitten, nur polizeifreundliche Texte zu singen. (Die Polizei hatte sich angeblich von dem letzten Song des Überwachungsmoduls provoziert gefühlt)

Wir möchten das Gespräch mit Andi Grote zur Nachbesprechung suchen. Ein Anschreiben wird formuliert. (FB Admin-Gruppe)

Diskussion über die nächsten Bands soll erst mal verschoben werden, erst mal die Grundplanung fürs nächste Festival.

 

Nächste Klausurtagung

25.5.2013 Ort wird noch abgestimmt

 

Spaltung im Camp

Es wird kritisiert, dass manche „elitär“ im Plenum Dinge beschließen, die dann von den Leuten, die fast täglich im Camp sind, umgesetzt werden sollen, obwohl diese gar nicht beteiligt werden. Es wird angemahnt, dass ja alle an den Plena teilnehmen können und auch sollen. Sinnvoll wäre auch, wieder ein campinternes Plenum zu machen, wie früher gehandhabt. Es sollte jedenfalls nicht zu einer „Spaltung“ von „Praktikern“ und „Intellektuellen“ kommen. Ein Vermittler von uns möchte die Kommunikation zwischen Campern und Nichtcampern befördern. Wir reden auch über die Frage, warum wir überhaupt bei Occupy sind, also die persönlichen Beweggründe. Das Camp wird als zentraler Treffpunkt für alle, die für Occupy aktiv sein wollen, gesehen, egal, ob dort lebend oder nur zeitweise anwesend. Alle Kräfte werden gebraucht, auch von Leuten, die nur gelegentlich unterstützen können.

 

Bouba

nach 6 Wochen Knast im Abschiebehaft wurde er nach Spanien abgeschoben, möchte ein Visum besorgen, um legal nach Hamburg kommen kann. Wenn er hier ist, braucht er eine Arbeitsgenehmigung. Wenn irgendjemand ihn einstellen kann (Restaurant, Gärtnerei oder was auch immer), kann er dieses Visum bekommen. Also, wer jemanden kennt, der jemanden kennt… bitte an uns wenden.

 

Backoffice

die Miete für den nächsten Monat wird privat von Aktivisten finanziert.

 

Verschoben werden die Themen

Bekennerschreiben“

Blockupy

Jurte

 

 

Mai 042013
 

Das Endless Summer Festival läuft. Der heutige – sehr sonnige Tag – hat mit einer erfolgreichen Aktion im Michel begonnen. Der Chor der Endless Summer Band sang dem Herrn der Drohnen ein Ständchen. Ein Video wird selbstverständlich folgen.

Viele Bands (u. a. Dr. Ella / Lehmitz Rock) haben sich angepasst und sich auf Unplugged und Akustik eingestellt. Eine extra aus Karlsruhe angereiste Band – Kurz davor – durfte auf dem befreundeten Klotzfestival spontan spielen.
Auch Lia wird wie geplant heute Abend für uns singen. Es sind alle herzlich eingeladen, ihrer grandiosen Darbietung zu lauschen.

Wir zitieren an dieser Stelle die TAZ von heute: „Das Verwaltungsgericht sollte klären, ob die Duldung verlängert werden kann. Seine Entscheidung stand bei Redaktionsschluss aus.“ Das Verwaltungsgericht hat geklärt.

Unsere Beschwerde gegen das Negativ-Urteil der Richterin liegt nun mehr dem Oberverwaltungsgericht zur Bearbeitung vor. Auch Olaf Scholz ist inzwischen über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt worden.

Auf weitere Ergebnisse wartend und das Endless Summer Festival in vollen Zügen genießend grüßt

Occupy Hamburg

Drohnensong

 Posted by at 17:51
Mai 032013
 

Stellungnahme zum Abbruch des Endless Summer Camp Festivals

 

Wir haben den Eindruck, dass das Bezirksamt zwar widerwillig in die Duldung des Endless Summer Camp Festivals eingewilligt hatte, dann aber einen Vorwand suchte, die laufende Veranstaltung doch noch abzubrechen.

Die Verantwortlichen fanden lediglich zwei Beschwerden von uns bereits bekannten Anwohnern des benachbarten Gertrudenkirchhofs und eine Überziehung des Programmendes von 23.00 Uhr um fünf Minuten. Das uns ebenfalls vorgeworfene Feuer in der Jurte waren in Wahrheit ein roter Scheinwerfer und Rauch vom Grill (vegan) und die dadurch erzeugte Stimmung diente dazu, die wegen des polizeilich erzwungenen Programmabbruchs aufgebrachten Besucher zu besänftigen. Dazu trug auch der Auftritt einer Künstlerin mit Akustikgitarre bei, sodass der Abend ruhig und entspannt enden konnte.

Heute mittag, nach dem der Aufbau der Bühnentechnik beendet war, erschien das Bezirksamt mit der Polizei und verkündete, dass die Duldung des Festivals aufgehoben sei, und unverzüglich Bühne und Jurte abgebaut werden müssten. Andernfalls, so wurde gedroht, werde man die bereits in Position gebrachten Kräfte zum gewaltsamen Entfernen einsetzen.

Wir beantragten sofort eine einstweilige Verfügung beim Verwaltungsgericht zur Verpflichtung der Freien und Hansestadt Hamburg, sich an die gemeinsamen Absprachen zu halten und die weitere Veranstaltung des Festivals nicht zu behindern. Die richterliche Entscheidung steht noch aus.

Anstelle des geplanten Festivals fand sich stattdessen eine sonnige, heiter musizierende, meditierende, frei fluktuierende Gruppe von Menschen auf den Festivalflächen ein.

Die geplanten Live-Acts fanden dennoch statt – unpluged.

Die Reste der Bühne werden seit Stunden von Kirchentagsbesuchern, Punkern und Passanten besetzt, so dass wir noch nicht komplett abbauen konnten.

Weiterhin sind alle Festivalbesucher im öffentlichen Raum in und um das Occupy Camp willkommen!

 

 

Mai 022013
 
update programm esf 4.0

update programm esf 4.0

 Posted by at 08:35