Unterstützung / Spenden
Mach mit, komm vorbei.
Ich bin Occupy.
Du bist Occupy.
Wir sind Occupy.
Seit die Occupy-Bewegung nun auch in Deutschland aktiv ist, melden viele Menschen Interesse an, die Aktivisten zu unterstützen. Nicht jeder hat die Möglichkeit, auf einem öffentlichen Platz in einem Zelt zu übernachten, es gibt jedoch auch genügend andere Wege, sich einzubringen und die Bewegung voranzutreiben.
1. Informiere dich
Die Chancen stehen gut, dass Du Dich früher oder später in einer Diskussion über die Occupy-Bewegung wiederfinden wirst. Informiere Dich. Schaue Dir Videos an. Lese die Blogs der Aktivisten. Schaue die Livestreams. Beziehe Deine Nachrichten aus unterschiedlichen und unabhängigen Quellen. Sei vorsichtig mit den Informationen und Nachrichten der klassischen und etablierten Massenmedien, sie geben häufig ein falsches Bild der Bewegung und nur Teilinformationen wieder.
2. Informiere andere
Wenn Du Dich für die Ideen der Occupy-Bewegung begeisterst, lass es andere wissen. In der Schlange an der Kasse. Trage deine Meinung auf Buttons und Shirts. Nimm Deine Kamera zu Demos und Versammlungen mit und mache Deine eigene Berichterstattung. Blogge über das, was Dich bewegt diese Idee zu unterstützen. Drucke Flyer (http://www.occupyhamburg.org/flyer-poster/ ) und verteile sie.
3. Verfolge die Aktivitäten der Bewegung in sozialen Netzwerken
Facebook, Twitter, Live-Webcams, Chats, Blogs: All dies sind soziale Netzwerke, die auch Du nutzen kannst, um mit anderen Aktivisten der Occupy-Bewegung in Kontakt zu kommen.
Fast jede lokale Occupy-Gruppe hat mittlerweile Ihren eigenen kleinen Bereich in den sozialen Netzwerken. Irgendwo ist immer etwas los, die Bewegung ist in Bewegung!
4. Wechsel die Bank
Die großen Banken befinden sich in einer unglaublichen Machtsituation, es wird mit Not und Elend spekuliert, es finden Investitionen in Rüstungs- und Atomindustrie statt.
Du hast nicht nur die Wahl, alle vier Jahre ein Kreuzchen zu machen: In einem Finanzkapitalismus ist Geld die stärkste Stimme. Du hast jeden Tag die Wahl, mit Deinem Konsumverhalten die Dinge zu beeinflussen.
Lass Dein Konto umziehen zu einer Bank, die verantwortungsbewusst und ethisch vertretbar mit Deinem Geld umgeht. Der Abzug von angelegtem Kapital ist eine schmerzhafte Erfahrung für jedes Kreditinstitut. Lasse Deine Bank, lasse jeden wissen, warum Du wechselst. Sparkassen und Genossenschaftsbanken sind eine gute Alternative zu den großen Geschäftsbanken.
5. Nahrungsmittel
Über eine Pizzalieferung in ein Occupy-Camp freut sich jeder der dort Anwesenden. Gehe einkaufen und überrasche die Campbewohner mit frischem Obst, Gemüse, Brot, Tee, Kaffee oder einem selbstgebackenen Kuchen. Was immer Du bringst: Es ist genug. Jede Spende wird gerne und freudig angenommen.
6. Besuche die Camps und bleibe eine Weile
Die Camps sind für jeden offen, nicht nur für Leute, die sofort mit Sack und Pack einziehen wollen.
Besuche das Camp in deiner Nähe vor oder nach deiner Arbeit oder auch in der Mittagspause. Beteilige dich an unseren Veranstaltungsterminen (www.occupyhamburg.org/termine/). Nimm Deine Freunde und Deine Kinder mit, oder auch Deine Eltern. Sprich mit den Menschen vor Ort. Sie sind da um zu sprechen.
Hab keine Angst falls Du keinen kennst. Bis vor kurzem kannten sich die meisten Camper untereinander auch noch nicht.
Nimm einfach teil, jeder ist willkommen und wird gebraucht!
7. Sei da, wenn Du gebraucht wirst
Manchmal braucht man einfach nur Menschen. Viele Menschen. Ohne all die Menschen auf den Straßen wäre diese Bewegung zu Ende gewesen, bevor sie begonnen hätte. Also halte Augen und Ohren auf, und sei an Ort und Stelle wenn es darum geht zu zeigen dass wir die 99% sind. 99% sind nämlich eine ganze Menge. Komm besonders dann zur Unterstützung, wenn ein Camp bedroht wird, aufgelöst zu werden.
8. Biete Deine Dusche / Toilette / Waschmaschine an
Wenn Du in der Nähe eines Camps wohnst, öffne die Tür Deines Badezimmers für seine Bewohner. Die Regeln dabei bestimmst Du natürlich selbst: Wer darf kommen und wann.
9. Verbreitung per Post
Wenn du regelmäßig Briefe oder Pakete verschickst, z.B. als Ebay-Verkäufer, beschrifte deine Sendungen: “Wir sind 99%”, “Occupy Hamburg” oder “Occupy Worldwide”.
10. Biete Deine Talente und Kenntnisse an
Fachleute werden immer gebraucht. Bist du Anwalt, biete deine Beratung an, die Camps können sie gebrauchen und sind sehr dankbar dafür. Als Programmierer, Grafiker oder Organisationstalent kannst du auch zeitweise von zuhause unterstützen. Wenn du Künstler bist, schlage eine Performance für das Camp vor oder du kennst welche und kannst sie für einen Auftritt motivieren.
11. Starte eigene Aktionen! Beispiele wären z.B. die Einrichtung einer kleinen Bücherei, einer Infowand oder eines (regelmäßigen?) Workshops. In London haben sie ihre eigene Uni gegründet :-).
12. Für Unterstützung in Form von Geld sind wir natürlich auch sehr dankbar – viel lieber ist uns aber aktive Mitarbeit. Hier unsere Kontodaten:
Occupy Hamburg
Kto.Nr.: 2034259300
BLZ: 43060967
IBAN: DE92430609672034259300